Veröffentlichungen

Verschlüsselte Google Suche kommt

Google testet in den USA bereits die verschlüsselte Google Suche mittels SSL Verschlüsselung. Dabei wird Google über die URL https://www.google.com aufgerufen, wodurch der Datentransfer zwischen dem Browser und dem Server verschlüsselt wird. Eigentlich ein sehr gutes Feature, da gerade bei öffentlichen WLAN-Verbindungen oder Firmennetzwerken mit neugierigen Admins die Suchanfragen viel über den Benutzer preisgeben können.

Ein großer Nachteil wird sich für die aus den Serps angeklickten Seiten ergeben. Sollte die Zeilseite keine SSL-Verschlüsselung anbieten, übermitteln die Browser in der Regel keine Referrer Informationen. Damit ist eine Auswertung zu diesem Besucher nicht mehr möglich.

Da Onlineshops eigentlich grundsätzlich eine SSL-Verschlüsselung anbieten sollten, wird dieses ein weiter Grund sein, über eine baldige Anschaffung eines entsprechenden SSL Zertifikates nachzudenken.

Die TOP5 der Gründe für Transaktionsabbrüche in Onlineshops

Die englische Agentur webcredible hat in einer Umfrage die 5 Hauptgründe von potenziellen Käufern für den Abbruch des Kaufes in einem Onlineshop erfragt und ausgewertet. Einige der Punkte sind für Benutzer von modernen Shopsystemen nicht wirklich ein Problem, da diese von den meisten Shoplösungen bereits von Hause aus vermieden werden.

Bei der Befragung von 1.200 Online-Usern ergab folgende TOP5:

1. Versteckte Kosten bzw. Preisaufschläge für Zahlungsarten – 41%

2. Registrierungszwang für die Bestellung – 29%

3. Keine klaren Informationen zu Lieferbedingungen – 11%

4. Zu langer Bestellablauf – 10%

5. Keine sofort ersichtliche Telefonnummer im Shop – 8%

Viele dieser Gründe sollten eigentlich jedem Shopbetreiber klar gewesen sein. Die beste Suchmaschinenoptimierung wird nichts bringen, wenn der erhaltene Traffic durch solche Gründe nicht in Transaktionen verwandelt wird. Usability und Conversions-Optimierung dürfen für Betreiber von Onlineshops keine Fremdwörter mehr sein.

Bei Google tut sich was zum Thema Datenschutz

Das vor zwei Monaten angekündigte Browser Plug-in für den Opt-Out Datenschutz bei Google Analytics ist fertig. Das Plug-in verhindert komplett den Zugriff des Browsers auf Google Analytics und lässt den Besucher damit überhaupt nicht mehr in den Analytics-Statistiken auftauchen. Erhältlich ist das Plug-in für die Browser Internet Explorer 7 und 8, Firefox ab 3.0 sowie für den hauseigenen Google-Browser Chrome über das Google Datenschutz-Center.

Auch für Webmaster selber gibt es in Zukunft eine Möglichkeit seinen Benutzern mehr Sicherheit über die Verwendung der IP-Adressen zu geben. In den Einstellungen findet man ab sofort die Funktion “IP-Masking”, welche bei Aktivierung die letzten 8 Bit jeder IP-Adresse entfernt und somit nur noch eine grobe Lokalisierung ermöglicht. Ähnlich ist es auch bei dem “Datenschutz-Liebling” eTracker gelöst.

Für Google ist das sicherlich ein guter Schritt in die richtige Richtung und für die Webmaster ein Stück mehr Rechtssicherheit im Bezug auf die Datenschutzbestimmungen. Google Analytics ist ein gutes und kostenloses Werkzeug um die Erfolge und Fehler einer Webseite zu tracken und über Auswertungen viele Informationen zum Verhalten seiner Besucher zu bekommen.

Das Leben ist eine Suche

Google hat bisher, jedenfalls in Deutschland, auf traditionelle Marketingmaßnahmen wie TV- oder Kinowerbung verzichtet. Nun startet Google eine Marketingkampagne unter dem Titel “Das Leben ist eine Suche” und zeigt in den 140 Berliner Kinosälen zwei Film-Kurzgeschichten.

In den Kurzgeschichten werden Erlebnisse wie z.B. die Frage eines Kindes nach dem Mann im Mond mit Suchanfragen unterstützt, welche auf den verschiedenen Google-Plattformen (Web, Mobile) gezeigt werden.

Barbara Daliri Freyduni, Marketing Leiterin von Google Deutschland sagt über die Kampagne: “Mit den Suchgeschichten möchten wir zeigen, wie Menschen Google nutzen und dadurch auf dieses Wissen zurückgreifen können. Gleichzeitig veranschaulicht die Kampagne, wie eine Reise durch das Internet und mit Google neue Horizonte eröffnet.”

Google hat mit diesem Konzept bereits beim Super Bowl, dem teuersten Werbeevent im amerikanischen Fernsehen, Millionen von Zuschauern begeistert.

Wer sich ein Bild von den Spots machen möchte, finden diese im eigens dafür eingerichteten YouTube Markenkanal.

Google hat sich hübsch gemacht ;)

In den letzten Wochen hab es schon erste Sichtungen vom “neuen” Google. Während teilweise schon wild spekuliert wurde, dass diese etwas mit Caffein zu tun haben könnten, konnte man aber heute mit der endgültigen Aktivierung des neuen Google-Outfits keine großen SERP Veränderungen feststellen.

Die wichtigste Änderung betrifft die Suchoptionen. Google bietet jetzt die Übersicht der passenden Suchdienste auf der linken Seite, mit passenden Icons gekennzeichnet an. Außerdem wurden die Eingrenzungen für Zeiträume erweitert, was vor allem der “Echtzeit-Suche” dient.

Weiterhin sind Zeitleiste und Wunderrad erst nach weiteren Klicks auf “Mehr Optionen” zu finden, obwohl das eigentlich sehr nützliche Features sind.

Auch das Logo und die Buttons haben eine kleine Auffrischung erfahren und glänzen jetzt für den kommenden Sommer in einem neuen frischen Outfit.

Nundu Janakiram, Product Manager bei Google und Jon Wiley, User Experience Designer bei Google erklären in einem Video die Änderungen.

Der EuGH bestätigt Kostenübernahme der Hinsendekosten durch Händler

Der EuGH hat in einem Urteil vom 14.04.2010 die Übernahme der Hinsendekosten, im Falle eines nach Widerrufsrecht durch einen Verbraucher geltend gemachten Widerrufs, durch den Online-Händler bestätigt. Damit sollten die teilweise kontrovers geführten Diskussionen über die Rückerstattung der Versandkosten beendet sein.

Da bis jetzt leider noch keine Urteilsbegründung oder das Urteil im Volltext vorliegt, ist noch nicht ersichtlich, ob dieses nur Bestellungen über 40 Euro Wert betrifft oder jegliche Bestellung.

Demnächst mehr…

Ökologischer Linkbait – Mehr davon!

Bei der Suche nach neuen Linkmöglichkeiten stolpert man ja über massenhaft Projekte, welche mehr oder weniger sinnvoll sind. Einige davon sind schnell als Linkbait zu erkennen, aber wirklich gute findet man wirklich nicht oft.

Anders ist es aber bei der “Aktion” Mach´s grün!, welche von dem Shoppingportal kaufDA ins Leben gerufen wurde. Dort können Blogger eine Art Auszeichnung für Ihr Blog erhalten, welches eine CO2 Neutralität ausweist. Außerdem wird pro Blog über die Firma Wald 1.1 GmbH (iplantatree.org) ein echter (Reallife) Baum gepflanzt.

Die Wald 1.1 GmbH ist eine gemeinnützige Firma, welche sich der Anpflanzung von Bäumen auf möglichst vielen Flächen gewidtmet hat. Jeder kann dort für den Preis von 3 Euro (ab 100 Stück für 2 Euro) einen Baum pflanzen lassen und Teil der iplantatree.org Community werden.

Wenn man von mehr als 100 generierten Backlinks und damit gepflanzten Bäumen ausgeht, kommt man auf einen Linkpreis von 2 Euro pro Stück. Linkbait par excellence!

Eine sinnvolle und geniale Aktion mit einer tollen Win-Win Situation! Davon sollte es mehr geben!

Wir schließen uns einfach mal an und hoffen, dass auch für unseren Link ein Baum gepflanzt wird!


Prospekte und Sonderangebote - CO2 neutral bei kaufDA.de

Update: Wir haben die Bestätigung erhalten… Es wird ein Baum gepflanzt! ;)

Jetzt ist es offiziell: Ladezeit ist ein Rankingfaktor

Nun ist es offiziell, Google bestätigt die Vermutungen welche seit über einem halben Jahr die Runde machen. Die Ladezeit einer Webseite beeinflusst das Ranking im Google Index.

Google begründet dieses Ranking-Kriterium mit dem schlechten Usererlebnis einer langsam ladenden Webseite.

Dieses Kriterium ist seit einigen Wochen auf Google.com bereits aktiv und wird vermutlich in Kürze auch in Deutschland freigeschaltet. Das Modell zur Bewertung hat Google nach eigenen Angaben bereits lange getestet.

Bevor jetzt aber sämtliche Webmaster ihre Webspace-Pakete bei Massenhostern kündigen und versuchen durch eigene Root-Server ihr Ranking bei Google zu verbessern, nicht der Server oder die Anbindung sind die entscheidenden Werte bei dem “Page Speed” Kriterium. Vielmehr sind es die technischen Umsetzungen innerhalb der Webseite.

Matt Cutts beruhigt in seinem Blog, laut ersten Auswertungen verändern sich weniger als 1% der Ergebnisse auf Suchanfragen durch das neue Kriterium.

Trotzdem kann und sollte man reagieren. Google hat bereits vor einiger Zeit ein Firefox Add-On mit dem Namen “Page Speed” herausgegeben. Das Add-On testet die Webseite und gibt konkrete Hinweise zur Verbesserung der Ladezeiten.

Ein Video bietet ein paar Informationen hierzu:

Improving website performance with Page Speed

Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird nicht zuletzt deswegen immer mehr ein Zusammenspiel von vielen Fachkräften wie Programmierer, Texter, Marketing-Profis und Administratoren. Jede dieser “Disziplinen” alleine wird auf Dauer nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Webtrekk bestätigt Google als dominierenden Marktführer

Nach einer Langzeitstudie von Webtrekk, welche auf der Auswertung von Kundenwebseiten mit einer Gesamtbesucherzahl von 100 Millionen pro Monat beruht, ergeben sich sehr interessante Zahlen.

Laut dieser Studie ist Google mit einem absolut dominierenden Anteil von 94,83% die meistgenutzte Suchmaschine am deutschen Markt. Yahoo und Bing landen mit 0,97% und 1,06% auf den abgeschlagenen Plätzen 2 und 3. Natürlich sind die durch Webtrekk erfassten Zahlen nur eine Wiedergabe der durch die Analysen von Webtrekk-Kundenwebseiten erfassten Daten, also vornehmlich gut ausgebaute kommerzielle Seiten.

Auch bei den Browsern gibt es durchaus interessante Zahlen, so ist der Internet Explorer aus dem Hause Microsoft mit 45,33% immer noch der Marktführer, wird aber sehr dicht gefolgt von Mozillas Firefox mit 43,33%. Apples Safari und Google Chrome erreichen mit 6,26% und 2,08% auch nur schwache Plätze 3 und 4.

Wie man sieht (Nielsen Auswertung, etc.), variieren die Zahlen je nach Studie um bis zu 20%. Daher sollte man auch in Zukunft solche Studien immer mit anderen, zeitgleichen Studien vergleichen und das “gesunde Mittelmaß” finden.

Bing sichert sich weitere Marktanteile

Bing, die Suchmaschine aus dem Hause Microsoft sichert sich weitere Marktanteile. Laut der neusten Nielsen Auswertung für den Monat Februar 2010 sieht die Verteilung wie folgt aus:

65.2% – Google
14.1% – Yahoo
12.5% – Bing / MSN Live

Im Vergleich zum Monat Dezember ist das ein Zuwachs von 2.6% für Bing und ein Verlust von 2.1% für Google.

Das Ende von Google ist aber mit Sicherheit noch lange nicht in Sicht. Auch wenn der Sprung von über 2% in nur drei Monaten schon beachtlich ist, muss Bing noch einiges bieten, um den Marktführer von seinem sehr hohen Thron zu stürzen. Gerade wenn man die Ergebnisse von Bing und Google vergleicht sieht man, dass Bing noch deutlich einfacher mit der semi-professionellen Optimierungen von bestimmten OnPage Faktoren zu beeindrucken ist.

Nicht zuletzt wird auch die teure Werbekampagne die Bing zur Zeit betreibt einen großen Teil der Zugriffe erklären. Ob diese neuen Nutzer allerdings der Suchmaschine die Treue halten, muss sich erst herausstellen.